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Übernahme von Monsanto durch Bayer: Die industrielle Landwirtschaft kann die globale Ernährungsfrage alleine nicht lösen

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Mass soybean harvesting at a farm in Brazil.  Bild: © Alffoto  - Dreamstime.com

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Übernahme von Monsanto durch Bayer: Die industrielle Landwirtschaft kann die globale Ernährungsfrage alleine nicht lösen

Die bislang größte Übernahme eines ausländischen Unternehmens durch eine deutsche Firme ist perfekt. Seit dem 7. Juni ist der Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer alleiniger Eigentümer des US-amerikanischen Pestizid- und Saatgutriesen Monsanto. Der Kaufpreis liegt bei rund 63 Milliarden US-Dollar. Bayer hatte bereits im Mai 2016 angekündigt, seinen Konkurrenten erwerben zu wollen. Da die beiden Unternehmen allerdings rund um den Globus Geschäfte machen, mussten für die Übernahme zuvor Genehmigungen von Kartellbehörden in mehr als 30 Ländern eingeholt werden. Nachdem im Februar und März Russland, Brasilien, China und die EU-Kommission grünes Licht gegeben hatten, stimmten Ende Mai schließlich auch die Wettbewerbshüter in den USA dem Deal zu. 1) entwicklungspolitik online: „Ein schlechter Tag für Millionen Menschen weltweit“; Artikel vom 06.06.18 2) Frankfurter Allgemeine Zeitung: Bayer lässt den Namen Monsanto verschwinden; Artikel für 04.06.18 3) Frankfurter Rundschau: Bayer und Monsanto wollen die Welt ernähren; Artikel vom 22.05.18

In Deutschland soll die Nutzung von Glyphosat extrem eingeschränlt werden (c) campact flickr [CC BY-NC 2.0]

Monsanto ist somit nach mehr als hundertjährigem Bestehen vollends Geschichte. Die gesamte Produktpalette sowie alle Markennahmen des US-Konzerns gehen auf Bayer über und werden in den nächsten Monaten in die Unternehmensdivision Crop Science integriert. Den Namen Monsanto hingegen ließen die Leverkusener wie erwartet unmittelbar nach dem Abschluss der Übernahme streichen, wohl um ihr Image nicht zu gefährden. Denn Bayer geht mit dem Aufkauf des Konkurrenten ein nicht zu unterschätzendes Risiko ein. Monsanto steht seit Jahrzehnten wegen seiner aggressiven und oft unethischen Geschäftspraktiken, seiner gentechnisch veränderten Produkte und seines Verkaufsschlagers, das Pflanzenschutzmittel Roundup mit dem Wirkstoff Glyphosat, weltweit in der Kritik. 4) Handelsblatt: Nach Kauf durch Bayer – der Name Monsanto verschwindet; Artikel vom 04.06.18 5) Der Spiegel: Was die Bayer-Monsanto-Fusion für unsere Ernährung bedeutet; Artikel vom 28.03.18

Werner Bauman, Vorstandsvorsitzender von Bayer, verteidigt den Deal, den sein Unternehmen abgeschlossen hat. Wäre Monsanto wirklich so schlecht wie sein Ruf, hätte er den Erwerb der Firma natürlich niemals in Erwägung gezogen. Der US-Konzern werde „hervorragend und nach den höchsten Standards geführt“ und sei in Deutschland zu Unrecht „die Inkarnation des Bösen“. „Immer mehr Menschen verstehen nun, was für ein hoch innovatives Unternehmen das wirklich ist.“ 6) Der Spiegel: Was die Bayer-Monsanto-Fusion für unsere Ernährung bedeutet; Artikel vom 28.03.18  

Die Bayer-Monsanto-Übernahme ist der spektakuläre Höhepunkt einer ganzen Serie von Unternehmensfusionen und –aufkäufen in der globalen Agrarindustrie, die in den letzten Monaten durchgewinkt wurden. Letztes Jahr im Mai schluckte ChemChina den Schweizer Saatgutriesen Syngenta, im September fusionierten schließlich die beiden US-Agrarchemiekonzerne Dow Chemical und DuPont und benannten sich in Corteva Agriscience um. Ein besorgniserregender Trend. Denn wenn man BASF mit einrechnet, bleiben nur noch vier große Unternehmen übrig, die die weltweite Agrarindustrie fast vollständig unter sich aufgeteilt haben. Bayer, ChemChina und Corteva beherrschen nun zusammen rund 70 Prozent des Pestizid- und fast 60 Prozent des Saatgutmarktes. 7) Zeit Online: Monokulturen in den Köpfen; Artikel vom 21.03.18 8) Der Spiegel: Was die Bayer-Monsanto-Fusion für unsere Ernährung bedeutet; Artikel vom 28.03.18  9) entwicklungspolitik online: „Ein schlechter Tag für Millionen Menschen weltweit“; Artikel vom 06.06.18

Sitz der Bayer-Division Pharmaceuticals in Berlin (c) Fridolin freudenfett Wikimedia Commons [CC BY-SA 4.0]

Die Marktkonzentration in der Agrarindustrie nahm schrittweise in den 19080er und 1990er Jahren ihren Anfang. Damals hatte noch kein Unternehmen, das in diesem Bereich tätig war, einen Weltmarktanteil von mehr als fünf Prozent. Doch dann begannen größere Konzerne damit, sich immer mehr kleinere Firmen und deren Know-How einzuverleiben. Ein jahrelanger Wettstreit nahm seinen Lauf – aus dem Bayer nun als vorläufiger Sieger hervorzugehen scheint. Durch die Übernahme von Monsanto sind die Leverkusener zum größten Agrarchemieunternehmen der Welt aufgestiegen. Sie kontrollieren mehr als 30 Prozent des Saatgutmarkts, rund 25 Prozent des Pestizidmarkts und halten ein Viertel aller in diesem Bereich erteilten Patente. 10) Brot für die Welt, FIAN Deutschland, Forum Umwelt und Entwicklung, Inkota, Misereor: Bayer – Monsanto: Bleibt uns vom Acker; Stand 28.06.18 11) Der Spiegel: Was die Bayer-Monsanto-Fusion für unsere Ernährung bedeutet; Artikel vom 28.03.18

Doch wozu die ganzen Fusionen und Übernahmen, warum diese klar erkennbare Tendenz zum Monopol? Die Konzerne geben auf solche Fragen im Grunde alle die gleiche Antwort: Es ginge um die Ernährung der Welt, sie hätten nur Gutes im Sinn – den Hunger bekämpfen, Afrikas Landwirtschaft verbessern, die Bauern in aller Welt unterstützen. Und vor allem dafür sorgen, dass die wachsende Erdbevölkerung, die 2050 vermutlich zehn Milliarden Menschen umfassen wird, genug zu essen hat. Vor allem dürfte es aber darum gehen, wem man die Verantwortung für das Essen der Welt überträgt und wer bestimmen darf, was, wie, von wem, zu welchem Preis angebaut wird und somit wirtschaftlich am rentabelsten ist. 12) Frankfurter Rundschau: Bayer und Monsanto wollen die Welt ernähren; Artikel vom 22.05.18 13) Der Spiegel: Was die Bayer-Monsanto-Fusion für unsere Ernährung bedeutet; Artikel vom 28.03.18

Als Lösung für die Ernährung der Welt sehen Konzerne wie Bayer den Erhalt und Ausbau der industriellen Landwirtschaft durch weitere Produktionssteigerungen. Die Übernahme von Monsanto dürfte diesem Ziel dienlich sein. Mit dem Aufkauf des US-amerikanischen Konkurrenten haben die Leverkusener zahlreiche neue Kunden, eine große Produktpalette und wertvolles Know-How dazugewonnen. Sein branchenübliches, lukratives Geschäftsmodell wird Bayer auch weiterhin fortführen. Konkret sieht das wie folgt aus:

Auf landwirtschaftlichen Nutzflächen konkurrieren Kulturpflanzen wie Weizen oder Mais mit Unkraut um Sonne, Wasser und Bodenmineralien. Zur Bekämpfung der unerwünschten Vegetation verkaufen Unternehmen wie Bayer oder früher Monsanto Herbizide, die anschließend auf den Äckern versprüht werden. Besonders wirkungsvoll sind Totalherbizide wie Glyphosat, die unselektiv gegen alle Pflanzen wirken. Da dadurch aber auch die Kulturpflanzen in Mitleidenschaft gezogen werden, entwickelten Agrarchemiekonzerne gentechnisch verändertes Saatgut, das gegen die Wirkung von Pflanzenschutzmitteln resistent ist – Weizen und Mais können somit ungestört wachsen. Für die Unternehmen ist das äußerst gewinnbringend, da sie ihren Kunden individuell zugeschnittene Pakete anbieten können. Landwirte kaufen Herbizide, das dazu passende Saatgut und den dazugehörigen Dünger aus einer Hand. 14) Frankfurter Rundschau: Bayer und Monsanto wollen die Welt ernähren; Artikel vom 22.05.18

In Zukunft wollen die Konzerne aber noch einen Schritt weiter gehen. Die Entwicklung der Agrarindustrie geht immer weiter in Richtung digitalisierte Präzisionslandwirtschaft, auch Smart Farming genannt. Drohnen sollen bald flächendeckend und genau Pestizide versprühen, Traktoren über GPS gesteuert die Äcker pflügen. Per App könnten Saatmaschinen der Zukunft Daten über die Bodenqualität sammeln, um die Aussaat zu optimieren. Zurzeit werden im großen Stil sensorbasierte Feldroboter erprobt und neue gentechnische Methoden der Pflanzenzüchtung getestet. Die Landwirtschaft wird zum Softwarebusiness. Und auch hier gilt: Wer den Markt zuerst besetzt, der wird wahrscheinlich den Großteil der Kunden abgreifen. 15) Zeit Online: Monokulturen in den Köpfen; Artikel vom 21.03.18 16) Welt: Die gefährliche Machtkonzentration im Ernährungssektor; Artikel vom 10.01.17 17) Der Spiegel: Was die Bayer-Monsanto-Fusion für unsere Ernährung bedeutet; Artikel vom 28.03.18

Kritiker befürchten, dass es Bayer bei der Übernahme von Monsanto vor allem um die Vorherrschaft im Bereich Smart Farming geht. Denn das US-Unternehmen hatte in den letzen Jahren zahlreiche Start-ups eingekauft und war in der digitalisierten Präzisionslandwirtschaft weltweit führend. Das Schlüsselelement ist dabei eine Plattform für digitale Anbauempfehlungen, die mit Wettersatelliten, Stall- und Ackersensoren verknüpft ist. Jeder Bauer kann hier nachfragen und genaue Analyse- und Kaufempfehlungen bekommen. Das Ergebnis: Landwirte kaufen auch weiterhin alles bei Bayer ein, nur werden jetzt zusätzlich neben Saatgut und Herbiziden auch dazu passende Felddaten und Anbauwissen an den Mann gebracht. Zugeschnitten auf jeden Bauern und jeden Quadratmeter seines Ackers. Die Landwirte begeben sich so aber in enorme Abhängigkeiten. Das gentechnisch veränderte Saatgut ist nicht mehr ihr Eigentum, sondern das der Großkonzerne. 18) Der Spiegel: Was die Bayer-Monsanto-Fusion für unsere Ernährung bedeutet; Artikel vom 28.03.18 19) Zeit Online: Monokulturen in den Köpfen; Artikel vom 21.03.18

Die Festlegung auf die industrielle Landwirtschaft als Lösung für die globale Ernährungsfrage bringt aber gewaltige Probleme mit sich. Aufgrund der immer weiter wachsenden Vormachtstellung von einigen wenigen Großkonzernen im Bereich Saatgut, Herbizide und bald auch Smart Farming, erwarten viele Landwirte Preissteigerungen und einen Rückgang von Innovationen. In einer solchen Marktkonzentration liegt immer das Risiko, dass die dominierenden Unternehmen Geschäfte unter sich aufteilen und Preise absprechen. Vor allem in den armen Regionen Afrikas und Südamerikas haben zudem viele Menschen Angst vor teureren Lebensmitteln. Die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) stellte vor einigen Jahren in einem Bericht fest, dass Investitionen in Agrarrohstoffmärkte dazu beitragen, „dass die Preise für Nahrungsmittel steigen und stärker schwanken“. 20) Der Spiegel: Was die Bayer-Monsanto-Fusion für unsere Ernährung bedeutet; Artikel vom 28.03.18 21) Welt: Die gefährliche Machtkonzentration im Ernährungssektor; Artikel vom 10.01.17

Eine extrem artenarme Agrarsteppe in Palouse, USA (c) Kamiak Butte Wikimedia Commons [CC BY 2.0]

Mehr als fraglich ist vor allem, ob die industrielle Landwirtschaft mit all ihren negativen Begleiterscheinungen, wie Artenschwund, Monokulturen, Umweltverschmutzung und einem enormen Wasserverbrauch, den Hunger auf der Welt überhaupt nachhaltig und effektiv bekämpfen kann. Denn obwohl mehr Lebensmittel hergestellt werden als jemals zuvor, hungern weltweit noch immer mehr als 800 Millionen Menschen. Einer Studie des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen zufolge ist Hunger einer der Hauptgründe für Migration. Fehlende Ernährungssicherheit, oft als Folge von Armut, ist eine wesentliche Ursache für den Ausbruch und die Intensität von Konflikten, die wiederum die Flucht von Menschen verstärken. 22) Welthungerhilfe: Hunger: Verbreitung, Ursachen, Folgen; Stand 28.06.18 23) Fluter: Hunger im Überfluss; Artikel vom 31.05.11 24) Deutsches Ärzteblatt: Hunger ist Hauptgrund für Flucht; Artikel vom 05.05.17

Besonders schlimm ist die Lage auf dem Land, dort leben drei Viertel aller Hungernden. Als Kleinbauern produzieren sie einen Großteil der Nahrungsmittel in Entwicklungsländern. Doch gegen die industrialisierte Landwirtschaft, der weltweit der größte Teil an besonders fruchtbaren Böden zur Verfügung steht, kommen sie nicht an. Kleinbauern bewirtschaften im Durchschnitt nur 1,6 Hektar Land. Global betrachtet steht ihnen lediglich rund ein Viertel der weltweiten Agrarflächen zur Verfügung, obwohl sie etwa 90 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe weltweit ausmachen. 25) Welthungerhilfe: Hunger: Verbreitung, Ursachen, Folgen; Stand 28.06.18 26) Fluter: Hunger im Überfluss; Artikel vom 31.05.11 27) Brot für die Welt, FIAN Deutschland, Forum Umwelt und Entwicklung, Inkota, Misereor: Bayer – Monsanto: Bleibt uns vom Acker; Stand 28.06.18

Durch die Übernahme von Monsano durch Bayer dürften sich diese Probleme weiter verschärfen. Stig Tanzmann und Bernhard Walter von Brot für die Welt schreiben hierzu: „Auf den Saatgut- und Pestizidmärkten in Nordamerika und Europa ist kaum noch Wachstum möglich und es lassen sich nur noch wenige zusätzliche Gewinne abschöpfen. Denn diese Märkte sind von den bestehenden Konzernen bereits gut erschlossen. Deswegen sind schon vor den Fusionen die Saatgutmärkte im Globalen Süden immer stärker in den Fokus der Konzerne gerückt. Dort wird noch immer ein Großteil des Saatguts über bäuerliche Saatgutsysteme, inklusive Nachbau, aber auch über staatliche Züchtung erzeugt. Hier können die Konzerne neue Märkte erschließen. Für die teils über Jahrhunderte entstandenen bäuerlichen Saatgutstrukturen ist zu befürchten, dass sie im Prozess der Markterschließung in noch schärfere Auseinandersetzungen mit Konzernen wie Bayer-Monsanto kommen werden als bisher. In Afrika, Asien und Südamerika ließen sich die Vorläufer dieser Entwicklung in den letzten Jahren beobachten. Dort wurde auf nationaler und regionaler Ebene eine Reihe von Gesetzen auf den Weg gebracht oder erlassen, welche die Rechte der pflanzenzüchtenden Konzerne bei Saatgutzulassung und geistigen Eigentumsrechten über die der Bauern und Bäuerinnen stellen. Diese Entwicklung kann den Verlust der eigenen bäuerlichen Saatgutarbeit, wie schon in den USA und Europa, bedeuten. Damit würden eine unglaubliche Diversität sowie eine alternative Basis für die Anpassung an den Klimawandel verloren gehen. Die Abhängigkeit beim Zugang zu Saatgut von den drei verbleibenden Mega-Konzernen würde drastisch zunehmen.“ 28) Brot für die Welt, FIAN Deutschland, Forum Umwelt und Entwicklung, Inkota, Misereor: Bayer – Monsanto: Bleibt uns vom Acker; Stand 28.06.18

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David Kersten

Ich bin David und habe dieses Jahr mein Abi gemacht. Als Bundesfreiwilliger möchte ich mich jetzt für die nächsten Monate bei earthlink engagieren und mehr über entwicklungspolitische Themen erfahren.

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